
Das ZOO MAGAZINE erscheint vierteljährig seit September 2003. In Berlin gegründet und als deutschsprachiges Magazin auf die Welt gekommen befindet sich das Redaktionsbüro mittlerweile in NL und hat sich der englischen Sprache bemächtigt. Dass der Musiker Bryan Adams nicht nur Co-Owner, sonder auch als Fotograf für das Magazin tätig ist, soll allerdings hier die einzige Personalie bleiben.
Der ZOO MAGAZINE Web-Auftritt macht sofort deutlich, dass die Macher mit all ihren weiteren Projekten sehr weitläufig vernetzt sind. Der Fokus der Redaktion liegt deutlich in den Bereichen Mode, Kunst, Literatur/Film und Architektur. „Glossy“ kann im Prinzip jeder, doch die ZOO Redakteure unterfüttern das Erscheinungsbild des Magazins mit seinen tollen Fotografien und dem edlen Layout auch durch hochwertige Texte. Gefühlte 80% der Inhaltsseiten sind mit großformatigen und unglaublich tollen Fotografien und Kunst gefüllt. Stil und Qualität feiern im ZOO MAGAZINE Honey Moon. Die Abbildungen in diesem Heft machen ergänzende Texte oft überflüssig und nehmen den Betrachter manchmal für Minuten gefangen.
In No. 23 versucht der Londoner Designer Todd Lynn den Dialog seiner beiden Leidenschaften Musik und Mode zu erläutern. Für John Varvatos (Menswear Designer) ist Mode schlicht Rock´n´Roll. Im Interview läßt er einen Einblick in seine Arbeit zu. Die Arbeiten des britischen Künstlers Michael Kirkham, der mal als Moralist und mal als Perverser bezeichnet wird, haben mit ihren offensiven und kalten Darstellungen von Sex viel Aufsehen erregt und werden im Gespräch diskutiert. Unser Mann in Hollywood, der bekannte Schauspieler Udo Kier, fungiert im ZOO MAGAZINE diesmal nicht nur als Fashion-Model, sondern läßt uns ein wenig an dem Parallel-Universum in Übersee teilhaben. Favorite!

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